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25.10.2019
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In Dänemark habe ich neben der Arbeit auch Zeit zum leben

Marcin Pastusiak hat alles auf eine Karte gesetzt, erzählt er, als er vor knapp einem Jahr seiner Heimat Polen den Rücken kehrte, um für Viktech in Dänemark zu arbeiten. Und der 38-jährige Maler hat es keine Sekunde bereut. “In Polen arbeitete ich 60 Stunden die Woche und hatte fast keine Zeit für meine Familie. „Hier verdiene ich dasselbe, arbeite aber halb so viel“, sagt Marcin Pastusiak, der jetzt permanent in Dänemark bleiben möchte zusammen mit seiner Frau und den zwei Kindern.

Marcin PastusiakMarcin PastusiakMarcin PastusiakMarcin PastusiakMarcin PastusiakMarcin Pastusiak

Vor knapp einem Jahr bekam Marcin Pastusiak einen Anruf, der sein Leben auf den Kopf stellte. Zu diesem Zeitpunkt lebte der 38-jährige Maler und Allrounder in seiner Heimat Polen, genauer gesagt in der polnischen Großstadt Łódź circa 120 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Warschau. Ein guter Freund, der selbst für Viktech in Dänemark arbeitete, hatte ihm von Viktech erzählt. Die Personalagentur brauchte gute Maler und Handwerker, hatte der Freund erklärt. Daher hatte Marcin Pastusiak Viktech im Sommer 2018 kontaktiert und sie gebeten mit ihm Kontakt aufzunehmen, wenn eine Stelle in Dänemark frei wurde.

Es vergingen zwei Monate, und plötzlich an einem Samstag im Oktober 2018 rief eine Frau von Viktechs Büro in der Stadt Stettin in Polen ihn an. Sie fragte, ob er immer noch für Viktech in Dänemark arbeiten wollte. In dem Fall könne er bereits am Montag anfangen.

Ich hatte zwei Stunden Zeit, um Ihr Bescheid zu geben”, erzählt Marcin Pastusiak. „Ich griff zum Telefon und rief meinen Chef an, um meinen Job zu kündigen. Ich hatte keine Ahnung wo in Dänemark und womit ich Arbeiten würde. Ich hatte nur den Namen einer Stadt, von der ich noch nie gehört hatte. In diesem Augenblick habe ich alles auf eine Karte gesetzt. Und darüber ich bin wirklich froh”.

Die Malerbranche schreit nach Arbeitskräften

Marcin Pastusiak ist nicht der einzige Pole, der in Dänemark sein Glück versucht. Seit Polens Eintritt in die EU 2004 hat sich die Anzahl polnischer Staatsbürger, die in Dänemark arbeiten, verdoppelt. Heute machen sie den größten Anteil ausländischer Arbeitskräfte in Dänemark aus.

Neueste Untersuchungen zeigen, dass circa 46.000 Personen mit polnischer Staatsbürgerschaft in Dänemark arbeiten. Das macht mehr als ein Viertel aller ausländischen Arbeitnehmer aus EU-Staaten in Dänemark aus.

Und die Baubranche hat einen besonders hohen Bedarf an Händen, die einen Malerpinsel schwingen können. Dies zeigt eine neue Konjunkturuntersuchung der dänischen Branchenorganisation der Malereibetriebe „Danske Malermestre“, die im Juli diesen Jahres veröffentlicht wurde.

Während der letzten drei Monate haben zwei von drei Malerbetrieben vergeblich nach neuen Arbeitnehmern gesucht. Die Hälfte der Malerbetriebe waren deshalb dazu gezwungen Aufträge abzulehnen. Viele wenden sich an Zeitarbeitsfirmen und stellen ausländische Arbeitskräfte an, um die Situation zu bewältigen.

„In Polen lebt man, um zu arbeiten“

Dies gilt auch für den Malerbetrieb Bladtkramer Enterprise, der sechs polnische Mitarbeiter hat, die mit dem Neubau der zukünftigen Polizeischule in Vejle arbeiten. Marcin Pastusiak ist einer von ihnen. Er arbeitet seit dem 8. Mai auf der Polizeischule in Vejle. Zuvor schwang er den Malerpinsel in der Volkshochschule „Gymnastikhøjskolen“ in Ollerup.

Als Marcin Pastusiak in Polen arbeitete, gehörten fast immer auch Zimmererarbeiten an den Gebäuden, die Gestrichen werden sollten, zu seinen Aufgaben. In Dänemark kann er sich auf das konzentrieren, was er am liebsten tut: die Malerarbeiten. Es macht auch gar nichts, dass der Lohn höher und die Stundenanzahl niedriger ist, sagt er.

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„In Polen lebt man, um zu arbeiten. In Dänemark arbeitet man, um zu leben. Dies ist der größte Unterschied zwischen den beiden Ländern. In Polen arbeitete ich 60 Stunden die Woche und hatte fast keine Zeit für meine Familie. In Dänemark verdiene ich dasselbe, arbeite aber halb so viel. Hier habe ich neben der Arbeit tatsächlich Zeit zum Leben”, erklärt er.

In ein neues Land mit einer Sprache, die man nicht versteht, und mit einer Kultur, von der man noch kein Teil ist, zu ziehen war natürlich schon eine Herausforderung. Zum Glück hat man Marcin sehr dabei geholfen, sich an dem neuen Arbeitsplatz und in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Besonders sein Ansprechpartner bei Viktech, der Berater Hans Ole Ravnholt, war ihm eine riesengroße Hilfe.

„Ich kann immer mit Hans Oles Hilfe rechnen. Wenn meine Sicherheitsschuhe beschädigt sind, oder mir ein Werkzeug fehlt, rufe ich ihn an und er löst das Problem sofort. Die offene Kommunikation ist mir eine große Hilfe gewesen”, sagt er.

Der neue Kollege lobt auch Bladtkramer Enterprise.

„Bei Bladtkramer Enterprise kann ich mich auf die Malerarbeit konzentrieren. Ich weiß genau was zu tun ist, wenn ich zur Arbeit komme und das gibt mir eine innere Ruhe. Zuhause in Polen dachte ich am Weg zur Arbeit immer: „Verdammt! Noch so ein Tag, an dem ich mich um dieses Durcheinander kümmern muss!“ So geht es mir nicht bei Bladtkramer Enterprise. Hier kann ich mich auf die Malerarbeit konzentrieren und das ist großartig!“, sagt er.

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Auch die Familie zieht nach Dänemark

Generell fühlt sich der 38-jährige Pole richtig wohl in Dänemark. Er hat sich nie diskriminiert gefühlt oder das Gefühl gehabt, man würde auf ihn herabsehen. Im Gegenteil sind alle sehr zuvorkommend und freundlich. Marcin Pastusiak ist so zufrieden mit seiner Arbeit und seinem Leben in Dänemark, dass auch seine Frau und Kinder nun permanent hierherziehen werden.

„Am 27. Juli reise ich zurück nach Polen. Dort werde ich ein Auto mieten, das wichtigste einpacken und dann zusammen mit der ganzen Familie nach Dänemark fahren. Und dann werden wir sehen wie es weitergeht“, sagt er.

Was die Zukunft für Marcin Pastusiak wohl bringt, wenn die Arbeit auf der Polizeischule abgeschlossen ist? Darüber hat er noch keine Zeit gehabt, sich Gedanken zu machen. Zurzeit ist er einfach froh, dass er die Möglichkeit bekommen hat in Dänemark eine neue Existenz aufzubauen.

„Ich bin mir fast sicher, dass Bladtkramer Enterprise mit meiner Arbeit zufrieden ist, und ich glaube auch, dass sie nach der Polizeischule neue Aufträge für mich hat. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, finde ich sicherlich etwas Anderes. Solange ich mich darauf konzentriere in der Arbeit mein Bestes zu geben, wird es sicherlich gut gehen. Mehr kann man nicht tun“, sagt er.

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